Fotowettbewerb

Unter dem Aufruf #notimetoforget suchen wir nach Bildern, die Entwicklungen, Herausforderungen, aber auch sich aktuell bewährende Standards der historisch-politischen Bildungsarbeit vor Ort, in der Begegnung oder im digitalen Raum fotografisch in den Blick nehmen.

Globale Krisen, Kriege und digitale Transformationen verändern die historisch-politische Bildungsarbeit und die Erinnerungskultur an das NS-Unrecht. Revisionistische Geschichtsdeutungen gewinnen an Sichtbarkeit und versuchen, Erinnerung umzudeuten. Gleichzeitig zeigen Debatten um den Einsatz von neuen Technologien wie Künstlicher Intelligenz (KI), wie dringlich ein verantwortungsvoller, kritischer Umgang mit Bildern und Quellen ist (siehe z.B. den offenen Brief des Gedenkstättenforums).  
 
Unter dem Aufruf #notimetoforget suchen wir nach Einsendungen, die Entwicklungen, Herausforderungen, aber auch sich aktuell bewährende Standards der historisch-politischen Bildungsarbeit vor Ort, in der Begegnung oder im digitalen Raum fotografisch in den Blick nehmen. Ob methodische Ansätze in Aktion, veränderte Gegebenheiten vor Ort oder eindrückliche Momentaufnahmen – zeige uns aus Deiner Perspektive, warum jetzt mehr denn je KEINE ZEIT ZU VERGESSEN ist. Die besten Fotos werden mit einem Preisgeld von bis zu 2.000 Euro ausgezeichnet.  

Der Fotowettbewerb ist ein Community-Projekt. Mit den Einsendungen können Projekte und Einzelpersonen über 18 Jahren zeigen, wie sich Erinnerungsarbeit gegenwärtig vor Ort und im digitalen Raum verändert und was dies für Erinnerung, Begegnung, Innovation, Multiperspektivität oder Inklusion bedeutet.  

Ausgezeichnete Fotos

“Laurahütte” – Sven Ellerbrock
Siemianowice Śląskie, Polen

“The staircase, almost overtaken by nature and leading to nowhere, is unsettling and raises questions about this building’s history. The image is addressing the theme #notimetoforget by pointing us to a forgotten place … it is sparking curiosity and calling for action.”

“War's Note” – Yulia Pidhola
Andriivka-Klevtsove, Donetsk Oblast, Ukraine 2025

“A powerful image that was taken in the high-risk-environment of war, with the piano being a recognizable symbol silently accusing the attack on culture in times of conflict.”

„Narben der Besatzung“ – Simone Vona
Borodjanka, Ukraine 2025

“We don’t see all the damage that was done. The new building in the back is contrasted with the statue in the front, the hole in the head being the only visible “scar” of the occupation, showing us the different timelines of destruction, reconstruction, and memory.”

Kontaktpersonen

Nina Kraus

Kommunikationsmanagerin

Tel.: +49 (0)30 25 92 97-109
E-Mail: kraus@stiftung-evz.de

Lara Alexa Nagel

Volontärin

Tel.: +49 (0)30 25 92 97- 103
E-Mail: nagel@stiftung-evz.de