Ma Bistrass! ist ein außergewöhnliches Fotoprojekt, welches Überlebende der nationalsozialistischen Verfolgung aus der Gemeinschaft der Sinti:ze und Rom:nja ehrt.
Mit Teilnahme des Parlamentarischen Staatssekretärs Michael Brandt, Beauftragter der Bundesregierung gegen Antiziganismus und für das Leben der Sinti und Roma in Deutschland, sowie mit dem Vorsitzenden des Zentralrats Deutscher Sinti und Roma, Romani Rose.
Die Veranstaltung findet in deutscher Sprache mit Simultanverdolmetschung ins Polnische statt.
Hier kommen Sie zur Einladung zur Eröffnung der Wanderausstellung „Ma Bistrass! – Gegen das Vergessen“ (deutsche Version, polnische Version).
© Luigi Toscano
Im Sommer 2024 hat sich der Fotograf und Filmemacher Luigi Toscano daher auf eine emotionale Reise durch Osteuropa begeben, um die letzten Überlebenden des Völkermordes zu treffen und ihre Schicksale sichtbar zu machen. Viele Angehörige der Minderheit haben bis heute keine angemessene Entschädigung erhalten und sehen sich Ressentiments und teilweise massiver Diskriminierung ausgesetzt.
Die Ausstellung basiert auf Reisen und Begegnungen mit Überlebenden des Völkermordes und ihren Familien in Polen, der Tschechischen Republik und der Ukraine. Ihre Geschichten und Erinnerungen werden multimedial in überlebensgroßen Fotos und Interviews festgehalten. Vom 3. November bis 6. Dezember 2025 war die Ausstellung in mehreren Stationen in Berlin erstmals in Deutschland zu sehen. Für 2026 geplante Stationen sind in Polen und Tschechien.
2026 ist die Ausstellung in Prag und in Krakau zu sehen.
