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Anlässlich des Tags der Befreiung vom Nationalsozialismus rufen wir zum Flashmob Liberation Dance als Zeichen für Menschlichkeit und Solidarität auf!
Mit dem Liberation Dance möchten wir der Opfer sowie der Verfolgten des NS-Regimes gemeinsam mit den Berliner:innen gedenken und partizipativ an den Tag der Befreiung erinnern, der für das Ende des Nationalsozialismus und die Befreiung Europas steht. Der Liberation Dance ist eine künstlerische Form des Gedenkens, die uns auch in Zukunft begleiten soll.

Unter den Opfern des Nationalsozialismus waren auch Swing-Tänzer:innen und Jazzmusiker:innen, die vom NS-Regime wegen ihrer Leidenschaft für Jazz und Swing verfolgt wurden. Jazzmusik wurde in Folge der rassistischen und antisemitischen Haltung des Regimes als „entartete Musik“ verboten. Für Jazzmusiker:innen und Swing-Tänzer:innen waren Musik und Tanz in der Nazizeit oft die einzigen Quellen der Hoffnung in einer Zeit der Unsicherheit und Verfolgung. So sangen und spielten junge Swing-Tänzer:innen beispielsweise Jazz-Songs, während sie in Konzentrationslagern Zwangsarbeit verrichten mussten. Eines dieser Lieder war „Jeepers Creepers” von Louis Armstrong, zu dem der Liberation Dance choreografiert wurde.

Das Bremer Bündnis für deutsch-tschechische Zusammenarbeit e.V. hat den Liberation Dance im Jahr 2024 im Rahmen eines Swing Exchanges mit Tänzer:innen mehrerer europäischer Länder partizipativ entwickelt. Anya Lebedeva, die den Tanz in der Berliner Swing Community unterrichtet, ist Co-Choreografin. Die Idee zum transnationalen Flashmob stammt von Projektleiterin Natalie Reinsch. 2025 wurde er bereits in mehreren Städten veranstaltet. 

In diesem Jahr wird er am 8. Mai neben Berlin auch in Bremen, Hamburg, Oldenburg, Köln und Prag getanzt.

Termin und Uhrzeit

Freitag, 8. Mai um 17:30 Uhr 

Ort: Friedrichstraße in Höhe Besselpark in Berlin-Kreuzberg 

Flashmob der Stiftung EVZ, Bremer Bündnis für deutsch-tschechische Zusammenarbeit e.V., Berliner Stadtgesellschaft

Es sind weder Vorkenntnisse noch eine Anmeldung nötig.

 

Am 8. Mai um 17:30 Uhr tanzen wir auf der Berliner Friedrichstraße in Höhe des Besselparks eine einfachere Variante des Charleston aus den 1920er Jahren, die auch für Menschen ohne Tanzerfahrung geeignet ist.

Wer sich vorbereiten möchte, kann sich gerne unsere Tutorials ansehen.

Auf YouTube ist ein Lehrvideo von Eléna (Swing Man Tau e.V.) verfügbar, die die Choreografie mitentwickelt hat. Diese Version richtet sich speziell an Swing-Tänzer:innen und umfasst den Charleston der 1920er Jahre, den Lindy Charleston und den Jump Charleston.

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